Die Basilique Saint-Michel Archange
Mit ihrer Fassade, ihrem Glockenturm und ihrem mit den Wappen der Grimaldis in einem Kieselmosaik geschmückten Vorplatz sowie ihren majestätischen Balustraden ist diese Basilika ein wahres Juwel der barocken Architektur. Jährlich empfängt sie mehr als 100 000 Besucher.
Ihr Bau begann im Jahre 1640 unter der Herrschaft von Honoré II und setzt sich über mehrere Jahrhunderte hinweg fort. Im 19. Jahrhundert wurde die Fassade umgestaltet: Säulen mit glattem Schaft, ionische Kapitelle, Doppelsäulen, korinthische Kapitelle...
Saint-Michel Archange wurde im März 1999 auf päpstliches Dekret hin durch Papst Johannes Paul II der Titel einer Basilika verliehen. Dieser auf Dauer verliehene Titel würdigt die Dynamik der liturgischen und seelsorgerischen Arbeit der Kirche von Menton.
Auf dem Vorplatz der Basilika findet jedes Jahr im August das berühmte Musikfestival Festival de Musique de Menton statt.
Etwas abseits gelegen bietet die Kapelle Chapelle des Pénitents Blancs eine besonders reichhaltig geschmückte Fassade mit Spitzsäulen, Friesen und Blumenranken.
Das Kloster Monastère de l’Annonciade
Als einstige Wiege der Stadt thront das 230 m über dem Meeresspiegel gelegene Kloster Notre Dame de l’Annonciade über der Stadt. Sie ist der Schutzheiligen Notre Dame de l’Annonciation gewidmet, zu der vor allem Seeleute und Menschen im Angesicht des Todes beten.
Die Russische Kirche
Ende des 19. Jahrhunderts lebten sehr viele Russen an der Cote d’Azur. Im Jahre 1892 wurde so in Menton auf Betreiben der Großfürstin Anastasia, jüngste Tochter des Zaren Nikolai I, eine russisch-orthodoxe Kirche aus den Mitteln reicher russischer Familien errichtet. Die Baupläne stammen von dem dänischen Architekten Tersling. Die Kirche ist der heiligen Jungfrau sowie dem Heiligen Nikolaus gewidmet. Damals bestand zur Kirche ein direkter Zugang vom Kurheim L’Hermitage aus, das Anastasia für junge Tuberkulosekranke ihres Landes erbauen ließ.


















